Verödung (Sklerotherapie)

Vor der Sklerotherapie

Die Verödung wird vor allem bei der Besenreiser- und Netzvarikosis eingesetzt. Alternative Therapien, wie z.B. die teure Laserbehandlung, sind der Verödung bei oben genannten Varizentypen klar unterlegen. Eine gute Behandlung ist allerdings nicht einfach und sollte somit von einem Spezialisten durchgeführt werden, damit der Erfolg von über 90% auch erreicht wird. Eine solche Erfolgsrate ist nicht selbstverständlich! Lassen sich die Besenreiser nicht beseitigen, handelt es sich allzu oft um eine ungenügende Therapie und/oder Diagnostik.

6 Wochen nach der Sklerotherapie (die noch sichtbare Rötung wird sich vollständig zurückbilden)

Die mit geringen Nebenwirkungen behaftete Verödung ist schmerzarm: Mit einer kleinen Nadel wird ein harmloses Verödungsmittel in die Venen gespritzt, welches die Venenwände reizt. Die Kunst besteht darin, einen genügend starken Reiz zu produzieren, damit die Besenreiser verkleben. Dies ist  Voraussetzung, dass der Körper sie zu Bindegewebe umwandeln kann. Durch diesen Prozess sind die Besenreiser für immer beseitigt.